IMPULS - Fachpraxis für Physiotherapie | Mitterberg 111, 6133 Weerberg

Physiotherapie

Leistungen im Bereich Physiotherapie

Unter Heilgymnastik versteht man den Einsatz von gezielt ausgewählten Bewegungsübungen, um die Gelenksbeweglichkeit zu verbessern. Heilgymnastische Übungen sind Bestandteil fast jeder Therapie-Sitzung. Die hier erlernten Übungen sind auch essentieller Bestandteil des Heimprogrammes für Patient:innen.

… ist eine Gebrauchsanweisung für den eigenen Körper und beschreibt das
“WIE” in der Bewegung.
… ist ein funktionelles, anatomisch begründetes Bewegungs- und Therapiekonzept.

Anatomisch richtiges, 3-dimensionales Bewegen verbessert die Flexibilität, Koordination und Belastbarkeit der körperlichen Strukturen. Bewegungseffizienz und -ökonomie lassen sich so merklich optimieren. So manches Fuß-, Schulter- oder Rückenproblem lässt sich durch gezielte Änderung der Bewegungsgewohnheiten positiv beeinflussen oder gar verhindern. Das Konzept der Spiraldynamik wurde vom Schweizer Arzt Dr.med. Christian Larsen und der französischen Physiotherapeutin Yolande Deswarte entwickelt.

Im Fachgebiet Neurologie arbeiten wir mit folgenden Diagnosen:

  • Schlaganfal
  • Ataxie
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Parkinson
  • MS (Multiple-Sklerose)
  • Nach Bandscheiben-OP’s
  • Verletzungen peripherer Nerven

Bei allen Diagnosen handelt es sich um Schädigungen des zentralen und/oder peripheren Nervensystems. Nach außen hin sichtbar wird dadurch eine Störung des Bewegungs- und Steuerungssystems, der Bewegungsentwicklung und Bewegungskontrolle und manchmal auch des Verhaltens.

Ziel der Therapie ist hier die größtmögliche Selbständigkeit der Patient:innen zu erreichen. Dies geschieht meist als Kombination von Bewegungstherapie, ev. Auswahl und Verwendung von Hilfsmitteln und Beratung und Schulung von Angehörigen / Pflegebeauftragten.

Therapiekonzepte:
Das Hauptprinzip des Bobath-Konzeptes sind die Regulation des Muskeltonus und Anbahnung physiologischer Bewegungsabläufe.

Geht dies bei einer Verletzung des zentralen Nervensystems verloren zeigen sich Bewegungsstörungen, Lähmungserscheinungen und Spastik.

Beruhend auf der Annahme der Plastizität des Gehirns (der Fähigkeit zur „Umorganisation“) werden durch konsequentes Üben von physiologischen Bewegungsabläufen neue Verbindungen im Gehirn angebahnt. Somit können „neue“ Areale „alte“ Aufgaben übernehmen und die Patient:innen wieder selbständiger werden.

Das PNF-Konzept (propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation) arbeitet an der Bewegungs- und Haltungskontrolle der Patient:innen und nutzt motorische „Ketten“ des Körpers aus. Wenn ich zB meine Hand fest auf den Tisch drücke, spannen meine Bauchmuskeln an. So kann umgekehrt der Arm zur Kräftigung des Rumpfes genutzt werden. Durch die Kenntnis dieser Ketten kann der Therapeut bzw. die Therapeutin nach vorheriger Befundaufnahme erkennen, wo Kräftigung und wo Entspannung nötig ist, um ein physiologisches Bewegungsverhalten zu ermöglichen.

Die Mobilisation des Nervensystems kommt zum Einsatz, wenn neurologische Symptome wie Schmerz oder Empfindungsstörungen im Befund erscheinen.

Mittels spezieller Tests wird festgestellt, ob eine Beeinträchtigung der Mobilität und Elastizität des neuralen Gewebes vorliegt. Ist dies gegeben wird die betroffene Nervenstruktur zuerst passiv vom Therapeuten bzw von der Therapeutin mobilisiert. Anschließend werden die Patient:innen auch noch instruiert, um die Mobilisations-Übung aktiv durchführen zu können.

nach Maitland, Sohier, Kaltenborn, myofasziale Triggerpunkt-Behandlung

Wie schon der Name sagt, wird hier „Hand angelegt“.

Nach der körperlichen Befundung werden individuell für das vorliegende „Problem“ Mobilisations- und Grifftechniken aus den oben genannten Konzepten ausgewählt und so ganz gezielt an der Schmerzlinderung und Bewegungsfreiheit des betroffenen Gelenks gearbeitet.

Ziel dieser Techniken ist die Wiederherstellung des physiologischen Zusammenspieles von Muskeln, Gelenken und der neuralen Struktur.

Sportphysiotherapie ist nicht nur für „Spitzensportler“ geeignet, sondern auch für „Genuss-Sportler“.

Der Überbegriff Sportphysiotherapie beschreibt aktive, sportartspezifische Techniken, die an Koordination, Kraft, Stabilität, Dehnfähigkeit und Herz- Kreislauf-System arbeiten. Ziel ist hier die Entwicklung von sinnvollen, funktionierenden Rehabilitations- und Präventionsstrategien für Sportler und Patient:innen, also das schnelle Wiederherstellen sportlicher Leistungsfähigkeit.

Durch das Anbringen von elastischem Tapematerial kommt es zu einer Normalisierung der Muskelfunktion bei gleichzeitiger Reduzierung von Ödemen durch Förderung der Lymph- und Blutzirkulation. Es wird der Raum zwischen Haut und subkutanem Gewebe vergrößert, was zu einem verbesserten Abfluss von Lymphflüssigkeit und dadurch zu einer Schmerzreduktion führt.

Unelastische Tapes werden zur Stabilisierung und Entlastung von verletzten oder schmerzhaften Gelenken eingesetzt (zB nach Bänderriss). Präventiv kommt dieses Tape zum Schutz vor Überbelastungen von Gelenken zum Einsatz (zB Fingergelenken bei Kletterern und Volleyballern)

Arbeit am Beckenboden ist sinnvoll bei:

  • Speicherstörungen (unfreiwilliger Harn- oder Stuhlverlust)
  • Entleerungsstörungen (Harn- oder Stuhlverhalten)
  • Dranginkontinenz
  • Senkung der kleinen Beckenorgane
  • Nachbehandlung nach operativen Eingriffen
  • Sexuelle Störungen
  • Schmerzen im Beckenbereich
  • Chronische Wirbelsäulenbeschwerden
  • Rund um Schwangerschaft und Geburt (vom Kinderwunsch bis zur Rückbildung)

Der Beckenboden ist eine unserer wichtigsten Muskelgruppen. Sie lässt uns aufrecht stehen, stabilisiert unseren Rumpf und steuert Blasen- und Darmfunktion.

Häufig wird der Beckenboden als „Frauen-Thema“ verstanden, da man im Kontext von Schwangerschaft, Geburt, Übergewicht und Alter am ehesten davon hört.

Aber auch Männer sind von diesem Thema „betroffen“ – Stichwort Prostata, sexuelle Dysfunktion – und können sehr von einer Behandlung und Training des Beckenbodens profitieren. Also keine Scheu davor, dieses Thema im Rahmen der Therapie anzusprechen, denn: ein suboptimal arbeitender Beckenboden kann schnell eine Einschränkung der Lebensqualität bedeuten.

Ist das Aufsuchen der Praxis nicht möglich machen wir gerne auch Hausbesuche.

© 2025 Physiotherapie Impuls Johanna Brunner 
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